The Killing of a Sacred Deer

Packendes Drama um Schuld und Sühne, das den Mythos der Iphigenie auf die Moderne überträgt

GB/Irland 2017; 121 Min.; Regie: Yorgos Lanthimos; mit Colin Farrell, Nicole Kidman, Barry Keoghan, Alicia Silverstone, Raffey Cassidy, Bill Camp, Sunny Suljic; FSK ab 16 J.



„Für beinahe alle Beteiligten ist es die beste Arbeit ihrer Karriere.” Empire UK

„Meisterhaft orchestriert.” Variety

„Provokant, beklemmend, aber auch höllisch unterhaltsam ... Ein brillant inszenierter Film, den man definitiv so schnell nicht wieder vergisst!” Filmstarts.de

„Absolutely fucking brilliant!” The Playlist

„Meisterhaft! ... Ein Muss für jeden, der sich für mutiges Filmemachen interessiert.” The Hollywood Reporter

„Eine klinisch präzise Beobachtung menschlicher Zustände auf ganz neue Höhen.” Kino-Zeit.de

„Ein großartiger Thriller.” ARD ttt

Auf den ersten Blick scheint alles in bester Ordnung. Steven Murphy (Colin Farrell, der schon in „The Lobster“ die Hauptrolle spielte) ist ein erfolgreicher Herzchirurg, seine Frau Anna (Nicole Kidman) arbeitet als Augenärztin. Gemeinsam leben sie mit ihren Kindern Kim und Bob in einer großzügigen, modernen Villa. Doch dann die erste Irritierung: Steven verabredet sich auffallend oft mit dem 16-jährigen Martin, macht ihm Geschenke, geht mit ihm essen. Mehr und mehr drängt sich Martin in das Leben von Steven, besucht ihn unangemeldet im Krankenhaus und lädt ihn sogar nach Hause ein – um ihn mit seiner Mutter verkuppeln. Und dann erfahren wir auch warum: Martins Vater ist bei einer Operation, die von Steven geleitet wurde, gestorben. Will der Junge jetzt Rache? Steven fühlt sich zunehmend von Martin bedroht und weist ihn schroff zurück. Doch dann belegt Martin Stevens Familie mit einem Fluch, der schon bald beängstigende Gestalt annimmt... Es geht um Schuld und Sühne, um Tod und Opfer, vielleicht auch um so etwas wie Rache, zumindest aber Gerechtigkeit. Und wer sich ein wenig mit den alten Griechen auskennt, weiß, dass hier der Mythos der Iphigenie Pate stand. Lanthimos überträgt ihn kurzerhand auf die Moderne, fügt übersinnliche Elemente ein und fragt so nach der Verantwortung des Einzelnen.

Quelle: Programmkino.de

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