El Clan

Zurückhaltend inszenierter Thriller über den Niedergang eines kriminellen Familienclans

Argentinien/Spanien 2015; 108 Min.; Buch u. Regie: Pablo Trapero; mit Guillermo Francella, Peter Lanzani, Lili Popovich, Giselle Motta, Franco Masini; ab 16 J.



Goldener Löwe „Beste Regie” für Pablo Trapero bei den Filmfestspielen Venedig 2015

„Perfekt inszeniert ... wirklich beklemmend gut gespielt und erzählt - und [die Geschichte] kann dann sogar noch damit glänzen, dass sie wirklich passiert ist.“ Süddeutsche Zeitung

„Ein großartiger Film.“ ttt – titel, thesen, temperamente (ARD)

„Porträt einer Familie und einer Ära, packend als Gangsterfilm inszeniert.“ Kulturzeit (3Sat)

„Die Sopranos auf Argentinisch“ Tagesspiegel

Argentinien in den frühen 80ern: Die Militärdiktatur ist überwunden, aber in der jungen Demokratie finden sich noch immer Spuren der Vergangenheit. Symbolisiert wird dieser Zustand durch die vermeintlich großbürgerliche Familie Puccio. Der vornehme Patriarch Arquímedes (Guillermo Francella) entführte einst für die Junta Systemgegner und politische Abweichler. Von den alten Ge­wohnheiten mag er nicht lassen: Auch nach dem Übergang in die neue Staatsform lässt er Menschen verschwinden, diesmal allerdings bevorzugt aus reichen Häusern, denn er verlangt hohe Lösegelder. In die Verbrechen ist mehr oder weniger die gesamte Familie eingebunden, vor allem Sohn Alejandro (Peter Lanzani) geht dem Vater zur Hand, wenn auch widerwillig. Als Alejandro sich in ein Mädchen verliebt, steigt er aus. Damit beginnt die Katastrophe. Das Thrillerdrama von Pablo Trapero beruht auf einer wahren Begebenheit und weist Einflüsse der Kriminalsagas eines Martin Scorsese auf. Es ist ein Film über das Böse, das hinter der Fassade einer scheinbar harmlosen Familie lauert. Und die Zusatzinformationen im Abspann lassen den Puccio-Clan noch unheimlicher erscheinen.

Quelle: www.Cinema.de

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