DIE ERFINDUNG DER WAHRHEIT (MISS SLOANE)

Politthriller mit Jessica Chastain in der Hauptrolle als abgebrühte Lobbyistin, die der übermächtigen Waffenlobby in Washington D.C. den Kampf ansagt.

Frankreich, USA 2016; 123 min; OT: Miss Sloane; Regie: John Madden; Darsteller: Jessica Chastain, Mark Strong, Gugu Mbatha-Raw, John Lithgow, Alison Pill, Michael Stuhlbarg, Jake Lacy, Douglas Smith, Sam Waterston


Im Jahr 2015 stand das Skript des Debütautors Jonathan Perera auf Hollywoods Blacklist der besten unverfilmten Drehbücher des Jahres – und wie für zig andere Skripts, die dort auftauchten, bedeutete die Nennung auch für „Die Erfindung der Wahrheit (Miss Sloane)“ das Ticket auf die Kinoleinwand. Die Regie übernahm der „Shakespeare in Love“-Macher John Madden, für die Hauptrolle einer politischen Lobbyistin in Washington wurde Jessica Chastain („A Most Violent Year“) verpflichtet. Vor allem dank ihr funktioniert das dialogreiche Politthrillerdrama über weite Strecken sehr gut. Thematisch ist der Film, dessen US-Kinostart zufällig mit der Trump-Wahl zusammenfiel, absolut prädestiniert, eine Debatte über das US-Waffenrecht und den Zustand der Demokratie im Allgemeinen anzuregen.

Washington DC: Die knallharte Lobbyistin Elizabeth Sloane (Jessica Chastain) arbeitet für eine angesehene Kanzlei. Als ihr Chef Dupont (Sam Waterson) ihr das Angebot unterbreitet, gegen ein strengeres Waffengesetz zu opponieren, wechselt die Karrierefrau kurzerhand die Seite. Mit vier Mitgliedern ihres Teams (Al Mukadam, Douglas Smith, Greta Onieogou, Noah Robbins) heuert sie in der kleinen Firma des Idealisten Rodolfo Schmidt (Mark Strong) an und setzt fortan alles daran, das neue Gesetz im Senat durchzubringen. Für die Kampagne gegen ihre Ex-Kollegen nutzt Sloane fragwürdige Methoden wir illegale Bespitzelungen, was ihr einen Untersuchungsausschuss unter Senator Sperling (John Lithgow) einbringt.

 

Quelle: www.programmkino.de

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