Anomalisa

Hinreißend verquerer Stopmotion-Film für Erwachsene von Charlie Kaufmann („Being John Malkovich”)

USA 2015; 91 Min.; Buch und Regie: Charlie Kaufman, Duke Johnson; Kamera: Joe Passarelli; ab 12 J.



„Wunderschön, herzzerreißend und letztlich unvergesslich” Variety

„Eine lustig-traurige, eindringliche Meditation, die als melancholische Liebesgeschichte getarnt ist.” The Hollywood Reporter

Michael Stone fliegt nach Cincinatti, wo er eine Motivationsrede halten soll. Der Abend im Hotel ist einsam. Er nimmt Kontakt auf zu einer verflossenen Liebschaft, die er Jahre lang nicht gesehen hat. Der Treff in der Hotelbar ist ein Reinfall, aber Michael lernt dort zwei weibliche Fans aus der Provinz kennen, die nur wegen ihm in die Stadt gereist sind. Er nimmt die unscheinbare Bella mit auf sein Zimmer - und verliebt sich wider Erwarten in die unsichere Frau. Doch am nächsten Morgen sieht alles wieder anders aus. Unterstützt von dem Animationsspezialisten Duke Johnson, gelingt „Being John Malkovich”-Drehbuchautor Charlie Kaufman bei seiner zweiten Regiearbeit ein Stopmotion-Film, wie es noch keinen gab. Mit Hilfe einer Kickstarter-Kampagne finanziert, nutzt diese bittersüße Komödie die distanzierenden Mittel der Animation, um ganz erwachsen eine Studie von Einsamkeit und der Suche nach Liebe in einer feindseligen Welt zu erzählen, die vom ersten bis letzten Moment faszinierend und hinreißend ist.

Quelle: Kino.de

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