20 Jahre IndustrieFilm Ruhr
Vom Stahl zur industriellen Vielfalt an Rhein und Ruhr

Sonntag, 19. November 2017,
um 13.30 Uhr und 19.00 Uhr
Filmstudio Glückauf

Eintritt
8,- € je Programmblock,
Tageskarte 15 €
Kartenreservierung empfohlen: ab 15 Uhr unter 0201/439 366 33

Übersicht Programm unter:
www.metropoleruhr.de

Hier finden Sie den Flyer als PDF zum Download.

Unter dem Motto "Vom Stahl zur industriellen Vielfalt an Rhein und Ruhr" zeigen am Sonntag, 19. November 2017, Archive aus dem Ruhrgebiet im Essener Filmstudio Glückauf wieder Filmschätze aus ihren Beständen. Den Zuschauer erwarten zwölf Filme – und jede Menge Industriekultur in laufenden Bildern.

Programm 1: 13.30 bis 18.00 Uhr
Programm 2: 19.00 bis 22.00 Uhr

 

Ein Markenzeichen für die Region

IndustrieFilm Ruhr – das ist weit über die Grenzen der Region hinaus ein Markenzeichen für die öffentlichkeitswirksame und dabei fachlich fundierte Präsentation historischer Industriefilme, die für ein breiteres Publikum sonst kaum oder nur sehr selten zu sehen sind. Als Bewohner des Ruhrgebiets ist man versucht zu fragen: Wo sonst, wenn nicht hier, konnte die Idee zu solch einem Format entstehen und sich solch eine Veranstaltung bis heute erfolgreich entwickeln?

Die industrielle Prägung der Region mit ihren Menschen und ihrer wohl einzigartigen Dichte großer Wirtschaftsarchive mit überregional bedeutenden Überlieferungen waren hierfür wichtige Voraussetzungen. Gleiches gilt für das Engagement und die dauerhaft enge Zusammenarbeit zwischen den Archiven, dem Filmtheaterbetrieb Hanns-Peter Hüster, der Initiative Kinemathek im Ruhrgebiet und dem Regionalverband Ruhr als öffentlich-rechtlicher Körperschaft. Ein Erfolgsfaktor und Qualitätsmerkmal war und ist schließlich die begleitende Einbettung der gezeigten Filme in die historischen Zusammenhänge, die oft erst ein vertieftes Verständnis ermöglicht.



Startpunkt Villa Hügel

Die Idee zu der bis heute bundesweit einzigartigen Retrospektive wurde im Sommer 1996 auf der Villa Hügel geboren, als die Archive von Thyssen, Krupp/Hoesch und Mannesmann Filmschätze aus ihren Archiven präsentierten und Experten über die Potenziale des Industriefilms als Medium und Quelle diskutierten. Es waren diese Archive, die dann im November 1997 Filmdokumente im Essener Filmstudio Glückauf zeigten – das war die erste IndustrieFilm Ruhr. 1999 beteiligte sich erstmals das Bergbau-Archiv Bochum. Seitdem hat sich der Kreis der teilnehmenden Archive und Branchen ständig erweitert.

Die diesjährige Veranstaltung zeigt zwölf Filme aus zwölf Archiven. Bei aller Dominanz von Bergbau, Eisen und Stahl verweist sie damit einmal mehr auf die industrielle Vielfalt im Ruhrgebiet. Gleichzeitig ist sie wiederum ein anschaulicher Beleg für die Bandbreite des Industriefilms als zeitgenössisches Medium und als historische Quelle, und sie ist eine Gelegenheit zur gemeinsamen Rückbesinnung und Selbstvergewisserung in einer Region, die sich in den letzten Jahrzehnten wie kaum eine andere verändert hat.

"20 Jahre IndustrieFilm Ruhr: Vom Stahl zur industriellen Vielfalt an Rhein und Ruhr", das ist ein abwechslungsreicher und spannender Rückblick in die Vergangenheit des Ruhrgebiets – Sie sind herzlich dazu eingeladen.

 

Veranstalter Industriefilm Ruhr

Archiv für Soziale Bewegungen im Haus der Geschichte des Ruhrgebiets
Ewald Dörken AG - Archiv
Evonik Industries AG Konzernarchiv, Standort Marl
Historisches Konzernarchiv RWE
Historisches Archiv BP/ARAL
Historisches Archiv Krupp
LVR-Industriemuseum
Montanhistorisches Dokumentationszentrum / Bergbau-Archiv Bochum
Salzgitter AG Konzernarchiv / Mannesmann Archiv
Stahlinstitut VDEh im Stahl-Zentrum
Stiftung Westfälisches Wirtschaftsarchiv
ThyssenKrupp Konzernarchiv

 

 

weitere Informationen unter: 0201/27 55 55